Unser Wasser schützen!

Samarth Singhai via pixabay

Wir haben in diesem Sommer einmal wieder gesehen, wie sich die Klimaveränderungen in Deutschland bemerkbar machen.

Die erschreckenden Bilder des trockenen Rheins, die sichtbaren Hungersteine in der Elbe und – um gar nicht so weit weg zu schauen – der niedrige Wasserstand des Roten Sees bei Brüel sollten bei uns allen die Alarmglocken läuten lassen.

Wir alle wissen, dass Wasser unverzichtbar ist.

Unsere Lebensweise, unsere Wirtschaft und unsere Nahrungsmittelproduktion hängen davon ab.

Sauberes Trinkwasser gehört zu den grundlegenden Menschenrechten und es kommt auch in Nordwestmecklenburg zunehmend in Gefahr. Die Brunnen, die sauberes Trinkwasser fördern, müssen immer tiefer gebohrt werden. 

Extremwetterereignisse stellen den Landkreis und seine Einwohner:innen, vor allem die Landwirte, vor immer größere Herausforderungen. 

Fällt zu viel Niederschlag in kurzer Zeit, wird laut dem Deutschen Wetterdienst von einem Starkregenereignis gesprochen. Es folgen Sturzfluten und Überschwemmungen. 

Regnet es jedoch weniger als der Soll-Wert für die Periode vorgibt, so können sich unter anderem die Anzahl der Waldbrände und die Dürreschäden in der Landwirtschaft erhöhen, wodurch Ernteeinbußen entstehen und die Futterversorgung für Vieh beeinflusst wird. 

Durch die Regenarmut treten vermehrt auch gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen auf. 

Wir sind dem Wetter und Klima jedoch nicht völlig hilflos ausgeliefert. 

Wir können uns vorbereiten und eine grundlegende Strategie für den Schutz unseres Wassers, unserer Bürger und unserer Ernteerträge entwickeln. 

Mit unserem Antrag möchten wir die ersten Schritte dazu einleiten.

Link zum Antragsdokument