Der Geburtenrückgang in Mecklenburg-Vorpommern stellt viele Kindertagesstätten vor große Herausforderungen. Bereits jetzt droht zahlreichen Einrichtungen im Land das Aus. In Rostock wurde der KITA „Seestern“ der Mietvertrag gekündigt, die „Flotten Waldkäfer“ nehmen ab dem kommenden Schuljahr keine neuen Kinder mehr auf. Ähnliche Entwicklungen sehen wir unter anderem in Roggentin, Waren, Luckow, Groß Mohrdorf, Schönberg und Parkentin – und wir müssen leider davon ausgehen, dass sich diese Liste weiter verlängert.
Doch das ist kein unausweichliches Schicksal. Statt diese Situation als Chance zu begreifen, um endlich bessere Betreuungsbedingungen zu schaffen, setzt die Landesregierung den Rotstift an. Fachkräfte werden entlassen und gewachsene Strukturen zerstört – Strukturen, die wir später dringend wieder brauchen werden. Die Leidtragenden sind vor allem unsere Kinder und junge Familien.
Wir sagen: So nicht!
Wir unterstützen das aktuelle Volksbegehren der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für eine starke, zukunftsfähige Kita-Landschaft und mehr Bildungsgerechtigkeit von Anfang an.
Ziel des Volksbegehrens ist es, den Personalschlüssel in Krippen, Kitas und Horten schrittweise zu verbessern. Der sogenannte „Zukunftsplan Kita“ soll sicherstellen, dass mehr Fachkräfte in den Einrichtungen arbeiten und Kinder besser betreut werden können. Unterstützt wird die Initiative auch vom Kita-Landeselternrat Mecklenburg-Vorpommern.
Bereits über 10.000 Menschen haben unterschrieben – doch damit sich der Landtag damit befassen muss und ein Volksentscheid möglich wird, braucht es insgesamt 100.000 Unterschriften.
Jetzt aktiv werden!
Wir als Kreisverband Nordwestmecklenburg rufen dazu auf, dieses wichtige Anliegen aktiv zu unterstützen:
- Unterschriftenlisten liegen bei unseren Veranstaltungen und im Büro aus
- Bitte sprecht Menschen in eurem Umfeld aktiv an und werbt für Unterstützung
- Nutzt Gelegenheiten bei Gesprächen, Veranstaltungen und im Alltag, um auf das Volksbegehren aufmerksam zu machen
Unsere ausgefüllten Listen werden wir gesammelt und öffentlichkeitswirksam an die GEW übergeben.
Unterschriften vor Ort
Unterschriftenlisten liegen ab sofort in unserem Büro aus und können dort zu den bekannten Öffnungszeiten abgeholt werden.